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Aufgabe 7 Pavel


Aufgabe 7: Pavel

Pavels innerer Monolog:
Wie lange werde ich noch hier überleben? Nur Brunos Mutter sorgt sich um mich, sonst wäre ich schon lange wieder im KZ-Lager gelandet. Ich bin dankbar, dass Brunos Mutter mich so schützt. Sie und Bruno sind im Vergleich zu den anderen aus dieser Nazi-Familie noch erträglich. Er ist ein netter Junge. Ich habe ihn nach dem Herunterfallen von der Schaukel verarztet. Aber Bruno kennt nicht die Wahrheit und was sich hier abspielt. Die denken alle, dass sie mehr wert sind als wir, sie behandeln uns noch schlimmer als ihre Tiere und dieser Oberleutnant Kotler, der gehört zu den schlimmsten von denen.  Dieser blöde Nazi schreit mich an und zeigt keinerlei Respekt, nur weil ich Jude bin. So etwas gehört sich einfach nicht, die Jungen müssen gegenüber den Alten Respekt zeigen, unabhängig von Religion oder anderem. Ich hoffe, so schnell wie möglich zurück in meine Arztpraxis zu kommen. Ich hoffe dieser Wunsch erfühlt sich sehr bald, weil mir das Gefühl habe, dass es noch schlimmer wird. Dieser Hitler und seine Ideologie wird bald das ganze Judentum in Europa auslöschen. Und wer ist eigentlich dieser Hitler? Und wie konnte er so viele Deutsche Bürger dazu bringen IHN zu wählen? Der wird doch ganz Deutschland in einen weiteren Krieg führen. Und ich, ich muss ganzschön aufpassen was ich sage, manchmal ist Schweigen besser als für immer zu schweigen, und das als Aschehaufen. Ich hoffe, dass es meiner Familie gut geht, meinen Kindern und meiner Frau. Ich will nicht, dass ihnen das gleiche Schicksal passiert wie all denen im KZ-Lager Aus-Wisch. Vom Arzt mit eigener Praxis zum Gemüseputzer der hochnäsigen Nazi-Familie, so schnell kann es gehen in NS-Deutschland. Apropos, ich muss ja noch den Haufen Karotten und Kartoffeln für die Familie schälen.
 

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