Personen: Bruno, Großmutter, Großvater, Brunos Vater, Brunos
Mutter, Gretel, Koch
Aufgabe 2:
Inhalt:
Bruno sehnt sich nach seinen Großeltern und will ihnen einen
Brief schreiben. Bruno sah sie jeden Tag in Berlin, aber sie sind nicht nach
Aus-Wisch mitgekommen. Er erinnert sich, dass seine Großmutter eine begabte
Sängerin war. Sowie dass sein Großvater im ersten Weltkrieg gedient hatte. Auf
Festen sang seine Großmutter oft und eines ihrer Lieblingslieder war La Vie en Rose. Bruno trat oft bei den Vorführungen
seiner Oma mit auf, meist zusammen mit seiner Schwester Gretel. Bruno trug bei
den Aufführungen von seiner Oma selbst geschneiderte Kostüme, die in seinen Augen
wunderschön waren. Doch die letzte Aufführung endete in einem Streit. Bruno erinnert
sich an das letzte Weihnachten, an dem sich seine Großmutter für ihren Sohn,
Brunos Vater geschämt hatte. Sie verabscheute seine neue Uniform, seine neue „Stelle“
als Kommandant und seine schrecklichen und
schmutzigen Taten. Großmutter gab aber nicht Brunos Vater die Schuld, sondern sich
selbst. Brunos Mutter scheuchte Bruno und Gretel nach oben in ihre Zimmer.
Danach schloss sie die Tür und Bruno und Gretel konnten nur teilweise das Gespräch
auf der Treppe mithören. Wenige Minuten später ging die Tür auf und Brunos Oma rief
„Ich schäme mich“, nahm ihre Sachen und ging aus dem Haus. Nach diesem Tag
hatte Bruno seine Oma kaum noch gesehen, nur bei der Abreise nach Aus-Wisch verabschiedete
Bruno sich von ihr. Deshalb beschließt Bruno, ihr jetzt einen Brief zu schreiben
und ihr alles über Aus-Wisch zu erzählen was er wusste. Von den Baracken, über
die Stacheldrahtballen, weiter zu den kleinen Gebäuden, Schornsteinen und
Soldaten. Vor allem aber erzählt er von den Menschen in gestreiften Pyjamas, die
dort leben. Er beendet seinen Brief mit den Worten „Dein Dich liebender Enkel,
Bruno.“
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